Vorteile der Rassehundezucht im Zuchtverein
Die Rassehundezucht in einem anerkannten Zuchtverein bietet zahlreiche Vorteile für Hunde, Züchter und zukünftige Halter. Im Mittelpunkt steht die verantwortungsvolle und kontrollierte Zucht, die sich an klaren Zuchtordnungen und Rassestandards orientiert.
Zuchtvereine legen großen Wert auf Gesundheit und Wesen. Durch verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen, Zuchtzulassungen und Dokumentationen wird das Risiko erblich bedingter Krankheiten deutlich reduziert. Gleichzeitig wird auf ein rassetypisches, ausgeglichenes Temperament geachtet.
Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Abstammung. Ahnentafeln und Zuchtbücher geben Sicherheit über Herkunft und Linien der Hunde. Zudem profitieren Züchter von fachlicher Beratung, Fortbildungen und einem starken Netzwerk.
Für Welpenkäufer bedeutet die Zucht im Verein vor allem Qualität, Seriosität und Vertrauen – eine wichtige Grundlage für ein gesundes und glückliches Hundeleben.
Der Zwinger „vom Jossatal“ ist beim Deutschen Teckelklub 1888 e. V. (DTK) unter der DTK-Zwingernummer 137KA geschützt und eingetragen. Ich züchte nach den Richtlinien des DTK und des VDH und dem Rassestandard des FCI Nr. 148. Insofern unterwerfe ich mich der Kontrolle durch den Verein.
Prüfungswesen im DTK
Was heißen die Abkürzungen? Für Einzelheiten siehe hierzu auch die Prüfungsordung des DTK.
Anlagenprüfungen
1. Schussfestigkeitsprüfung (Sfk)
2. Wassertest (Wa.T.)
3. Spurlautprüfung (Sp)
Jagdgebrauchsprüfungen
Bodenjagd
4. Eignungsbewertung für die Bodenjagd (BhFK/95)
Stöberjagd
5. Stöberprüfung (St)
6. Waldsuche (WaS)
7. Stöbern im Jagdbetrieb (StiJ)
8. Eignung zur Stöberjagd mit Schwarzwild (ESw)
9. Leistungszeichen im praktischen Jagdbetrieb Schwarzwild/Natur (SauN)
Schweißarbeit
10. Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte (SchwhK)
11. Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh (SchwhKF)
12. Erschwerte Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte (SchwhK/40, SchwhKF/40)
13. Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR/20, SchwPoR/40)
14. Schweißarbeit auf natürlicher Wundfährte (SchwhN)
15. Verbandsschweißprüfung (VSwP) und Verbandsschweißprüfung Fährtenschuh (VSwP/F)
Vielseitigkeitsprüfungen
16. Vielseitigkeitsprüfung (Vp)
17. Vielseitigkeitsprüfung ohne Spurlaut (VpoSp)
18. Internationale Vielseitigkeitsprüfung (IntVp)
Bauarbeit
19. Bodenjagd in Jagdrevieren an Natur- und Kunstbauen (BhN = Fuchs, Marderhund,
Dachs, Waschbär)
Arbeiten für Zwerg- und Kaninchenteckel
20. Kaninchenschleppe/Herausziehen (KSchlH)
21. Kaninchensprengen/Natur (KSpN)
C. Anhang
Nichtjagdliche Prüfungen
22. Begleithundeprüfung (BHP 1-3 und BHP-G)
23. Erschwerte Begleithundeprüfung (BHPS 1-3 und BHPS-G)
24. Hindernislauf (HL)
Ausstellungswesen im DTK und VDH
Was sind Hundeausstellungen?
Hundeausstellungen sind öffentliche Veranstaltungen, auf denen reinrassige Hunde nach dem jeweils gültigen Rassestandard vorgestellt und von geprüften Zuchtrichtern bewertet werden. Sie dienen dazu, den Stand der Zucht zu zeigen, Zuchtfortschritte zu dokumentieren und der Öffentlichkeit die Vielfalt der Rasse näherzubringen. Dabei werden Formwertnoten, Titel und Champion-Anwartschaften vergeben, die Auskunft über die Qualität der gezeigten Hunde geben.
Welche Ausstellungen finden statt?
- Spezial-Ausstellungen
- Landessieger-Ausstellungen
- Klubsieger-Ausstellung
- Nationale Rassehundeausstellungen
- Internationale Rassehundeausstellungen
Wie sind die Klassen bei Ausstellungen eingeteilt?
Bei Ausstellungen werden Hunde in Klassen nach Alter und Qualifikation eingeteilt. Diese Einteilung orientiert sich an den Bestimmungen der VDH- und FCI-Ausstellungsordnungen, die auch beim DTK Anwendung finden:
Übliche Klassen:
- Jugendklasse: ca. 9 bis 18 Monate
- Zwischenklasse: ca. 15 bis 24 Monate
- Offene Klasse: ab ca. 15 Monate
- Championklasse: ab 15 Monaten mit bereits vorhandenen Championtiteln
- Gebrauchshundeklasse: ab 15 Monaten mit bestandener Arbeitsprüfung (bei Rassen, für die dies vorgesehen ist)
- Veteranenklasse: ab ca. 8 Jahren (je nach Ausstellungsordnung)
Diese Klassen helfen dabei, Hunde fair und altersgerecht zu vergleichen und geben dem Zuchtrichter eine Orientierung für die Beurteilung. Während die Hunde in der Jugend und Veteranenklasse ihre eigenen Championate z.B. Landesjugendsieger, Landesveteranensieger auslaufen, konkurrieren die besten Hunde der anderen Klassen (ab 15 Monate) nocheinmal gegeneinander um die Anwartschaften auf die Championate und Titel.